Klimatische Verhältnisse im Drucksaal
Optimale klimatische Verhältnisse durch Luftbefeuchtung
Die Wettbewerbsbedingungen im Druckereibereich haben sich, wie in anderen Branchen auch, in den letzten Jahren mehr und mehr verändert. Eine hohe Produktivität mit hoher Qualität in allen Bereichen der Produktion ist unumgänglich geworden. Der Bereich des Maschinenparks ist in vielen Betrieben bereits stark ausgereizt. Besonders im Offsetdruckbereich führen hohe Produktionsgeschwindigkeiten der „high tech“ Maschinen gepaart mit unpassendem Raumklima zu zahlreichen Problemen.
Verantwortlich dafür ist die hygroskopische Eigenschaft des Papiers, Feuchtigkeit an die Raumluft abzugeben bzw. Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen. Besonders während der Heizperiode (Okt. - Mrz.) sinkt die relative Luftfeuchte im Drucksaal häufig auf Werte unter 30 % bzw. sogar 20 %. Bei zu trockener Raumluft wird dem Papier Feuchte entzogen - Dimensionsschwankungen, Verzug und elektrostatische Aufladung des Papiers ist die Folge.
Dies wiederum macht eine problemfreie Produktion unmöglich. Langsamere Produktionsgeschwindigkeiten, Störungen und Ausfallzeiten verursachen neben Unannehmlichkeiten erhebliche Kosten. Um diese Probleme zu vermeiden bietet die Firma MERLIN Technology GmbH, mit Sitz in Ried im Innkreis: Austria, seit Jahren, Ihre vielfach international bewährten und patentierten Luftbefeuchtungskomponenten an. Im Vergleich zu anderen Befeuchtungssystemen besticht das Hochdruckluftbefeuchtungssystem von MERLIN Technology GmbH, durch hohe Zuverlässigkeit, geringe laufende Betriebskosten, niedrigem Geräuschpegel und geringstem Wartungsaufwand.
Das gesamte Befeuchtungssystem wird über eine elektronische Zentraleinheit mit Farbdisplay gesteuert. Das System besteht aus Wasserfiltrierung, Enthärtung und einer Hochdruckzentraleinheit. Optional werden UV-Entkeimung und Umkehrosmose je nach Bedarf installiert.
Das in der Fitrierkombination gereinigte und mittels Enthärtungsanlage auf 0 dH enthärtete Trinkwasser, wird durch eine nahezu wartungsfreie Spezialhochdruckpumpe auf 80 bar verdichtet und über ein Hochdruckleitungsnetz zu den Zerstäubereinheiten gefördert. Durch die Zerstäuberdüsen, welche in Ringform an der Oberseite der Ventilationseinheit angebracht sind, wird das Wasser in mikroskopisch kleine Wasserteilchen zerstäubt. Diese verdampfen umgehend in der Raumluft.